Aktuelles

26.06.2019 Thonkunst beim Mitarbeiter und Gesundheitstag in der Agentur für Arbeit 

 

Thonkunst war am 26.06. zu Gast in der Agentur für Arbeit Leipzig. Das inklusive Vocalensemble der Diakonie am Thonberg sang zur Einstimmung in den Mitarbeiter- und Gesundheitstag.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Steffen Leonhardi, bedankte sich anschließend und überreichte der Gruppe schön gestaltete Notizbücher, die bei den Chorproben bestimmt zum Einsatz kommen werden.

09.05.2019 Thonkunst beim Festival „sicht:wechsel“ in Linz 

Was ist das Besondere an einem inklusiven Festival? Diese Frage konnte man sich eine Woche lang in Linz stellen. Und die Antwort darauf live erleben. Über 480 Künstler bestritten 40 Veranstaltungen und über 6000 Besucher wurden gezählt. Zu erleben war ein vielseitiges Programm. Angefangen von Theateraufführungen über Tanzperformances, Konzerte, Ausstellungen, Workshops – es war so ziemlich alles vertreten. Begegnungen zwischen den einzelnen Gruppen waren gewollt und barrierefrei erlebbar. So traf man sich zu den Mahlzeiten im Festivalquartier, bei den einzelnen Veranstaltungen oder auf dem Weg dahin. Man kam ungezwungen ins Gespräch, hatte sich etwas zu erzählen und konnte gemeinsam lachen. Die Verbindung war die Kultur, nicht die Beeinträchtigung. Das Ensemble Thonkunst hatte insgesamt 3 Veranstaltungen zu bestreiten. Zur feierlichen Eröffnung des Festivals sangen wir im Saal des Musiktheaters mit anderen Gruppen zusammen. Tags darauf gab es eine offene Probe, bei der Interessierte den letzten Schliff für unser Konzert erleben konnten. Am Mittwoch war dann unser großer Auftritt. Gemeinsam mit zwei anderen Musikgruppen gestalteten wir ein 2-stündiges Konzert, bei dem wir auch ein Lied mit der blinden Sängerin Marion Kaindl aus Österreich auf die Bühne brachten. Und das Fazit? Ein inklusives Festival unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Festivals und ist doch etwas Besonderes. Dank der guten Organisation und Planung gab es vielseitige Veranstaltungen mit tollen Künstlern und super Stimmung zu erleben. Man begegnete sich auf Augenhöhe und mit Professionalität. Und das Publikum dankte es mit langem Applaus und Wertschätzung. Eine Besonderheit gab es doch für uns: gelegentlich stießen wir auf Bordsteinkanten, welche für unsere beiden Rollstuhlfahrerinnen nur mit Hilfe zu überwinden waren. Aber das haben wir gemeinsam geschafft! Wer gerne noch weitere Informationen haben möchte, dem sei die Internetseite des Festivals empfohlen:

Fotos: sicht:wechsel, Reinhard Winkler 

09.05.2019 Thonkunst eröffnet Ausstellung in der Uniklinik

 

Am 09. Mai fand in der Uniklinik Leipzig eine Vernissage zur Ausstellung „Malerei und Zeichnung“ aus dem Atelier „Alte Posthalterei“ Panitzsch statt.

Die Veranstaltung fand im Atrium der Klinik für Kinderchirurgie statt. Zahlreiche Besucher sowie auch viele der Künstler aus dem Wohnverbund in Panitzsch waren gekommen. Neben einigen Redebeiträgen, u.a. von der Atelierleiterin, welche die künstlerische Arbeit beleuchtete und die Malenden vorstellte, steuerten wir den musikalischen Beitrag bei. Mit kurzen modernen Stücken unterhielten wir das Publikum, welches im Anschluss die Möglichkeit hatte, an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen.

04.05.2019 Thonkunst in der Nikolaikirche: Ein Auftritt ohne Bass - geht denn das?

 

Eigentlich nicht, aber irgendwie doch. Was war passiert?

Am Sonnabend, den 04.05.2019, hatte Thonkunst im Rahmen des Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die große Ehre, am wöchentlich stattfindenden Orgelkonzert in der Nikolaikirche teilzunehmen und gemeinsam mit dem Magdeburger Organisten Jihoon Song ein Programm darzubieten. Dieses Konzert bildete den Abschluss einer Demonstration, bei welcher Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für die bessere Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung protestierten.

Wir trafen uns, wie verabredet, ca. 1 h vor Beginn des Konzertes zur Probe in der Nikolaikirche. Wer jedoch nicht kam, war unser Bass Sebastian. Was war da los? Zehn Minuten später erfuhren wir die Ursache. Er hatte kurz vor der Kirche einen Fahrradunfall erlitten und ziemlich schnell war klar, dass er so nicht singen konnte. Zu unserer Besorgnis über seinen Gesundheitszustand kam die Erkenntnis, dass wir ohne Bass nicht singen konnten.
Nun war guter Rat teuer. Was sollten wir tun? Alles absagen? Nur ein Lied singen? Ein Notprogramm zusammenstellen? Wir entschieden uns für letzteres und hatte noch genau eine halbe Stunde Zeit, um auszuprobieren, welche Stücke vielleicht ohne Bass erklingen können und bei welchen Stücken unser 2. Tenor den Bass singen kann (teilweise vom Blatt!). Wie ein Wunder gelang es uns, ein kleines Notprogramm zusammenzustellen. Und es funktionierte. Das Publikum schien trotz unserer „kleinen“ Einschränkung hellauf begeistert und es gab am Ende des Konzerts großen Applaus.

Im Resümee dieses Tages fiel mir der Spruch von Rainer Maria Rilke ein: Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein kleines Lichtlein her. Und dieses Licht waren für mich an diesem Tag definitiv die Mitglieder von Thonkunst. Jedes Ensemble, egal ob inklusiv oder nicht, wäre in solch einer Situation an seine Grenzen gestoßen. Jedoch nicht die Mitglieder von Thonkunst. Alle waren engagiert, motiviert und stellten in dieser Situation die eigenen Bedürfnisse zurück, um ihr Bestes zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Es braucht nicht immer viele Worte und vielleicht ist unsere Gesellschaft irgendwann soweit, dass wir einen Protesttag oder gar eine ganze Protestwoche nicht mehr benötigen. Denn genau an diesem Tag konnte man erkennen, was Inklusion wirklich ist. Dass Menschen egal ob mit oder ohne Behinderung in der Lage sind, in Krisensituationen zusammenzustehen, flexibel zu sein und alles dafür zu tun, dass eine gemeinsame Sache gelingen kann. Ich bin sehr froh, mit solch wunderbaren Menschen zusammenarbeiten zu dürfen.

Und wie erging es nun dem Unglücksraben Sebastian?
Dieser hatte an diesem Tag wohl gleich mehrere Schutzengel bei sich und so ging auch diese Geschichte mit ein paar Schürfwunden, einer Beule und einem leichten Schleudertrauma zum Glück relativ glimpflich aus.

06.04.2019 Thonkunst in Filderstadt

 

Am 06. April 2019 fand in der Musikschule FILUM in Filderstadt ein Inklusionstag statt. Das Ensemble Thonkunst war dabei eingeladen, ein Konzert zu geben.

 

Am 06. April 2019 fand in der Musikschule FILUM in Filderstadt ein Inklusionstag statt. Das Ensemble Thonkunst war dabei eingeladen, ein Konzert zu geben. Im FILUM stießen wir auf gelebte Barrierefreiheit. Sowohl baulich als auch inhaltlich war dies an jeder Ecke zu spüren. Der Musikunterricht wird inklusiv gestaltet, es wird gemeinsam musiziert und im Eingangsbereich gibt es ein Café, welches in Zusammenarbeit mit einer WfbM betrieben wird. Große Fahrstühle, breite Türen und Gänge, alles selbstverständlich. Und so völlig selbstverständlich und unvoreingenommen wurden auch wir empfangen. Schon am Freitag, dem 05.04., kamen wir in Filderstadt an und konnten am Abend mit dem Konzertsaal auf Tuchfühlung gehen, welcher uns stark an eine Miniaturausgabe des Gewandhaussaales erinnerte. Der Haustechniker stand uns zur Seite und richtete die Mikrofone und das Licht ein. Der Sonnabendvormittag begann mit einem Vortrag des Juristen, Musikers und Sportlers Matthias Berg über Inklusion. Auch wenn theoretisch über dieses Thema schon viel gesprochen wurde, brachte er aus seiner persönlichen Perspektive viele interessante Aspekte gelebter Inklusion zum Ausdruck. Am Nachmittag traten wir im großen Saal auf und sangen uns quer durch alle Epochen in die Herzen des Publikums, welches vorwiegend aus Musikern, Musikpädagogen und Menschen mit Behinderung bestand. Dieses bedankte sich mit großem Applaus und Bravorufen. Die Wertschätzung des Publikums spürte man dann auch bei den CD-Verkäufen und in vielen Gesprächen im Anschluss an das Konzert. Auch wenn es eine anstrengende und weite Reise war, ist es immer wieder eine dankbare Arbeit und Aufgabe zu zeigen, was im Bereich Musik und Inklusion möglich ist. Und als Botschafter für die Diakonie am Thonberg ist man auch noch unterwegs.

06.12.2018 Auftritt bei der 2. Konferenz für Vermittlung, Arbeit und Inklusion

Fotos: Christina Groß

07.12.2018 Thonkunst beim Gewandhaussingen sächsischer Chöre / Bildstrecke von Swen Reichold

04.11.2018 Beitrag über Thonkunst im MDR

Am 04.11. lief in der Sendung "Selbstbestimmt" im MDR ein langer Beitrag über Thonkunst. Auf der Webseite des MDR kann man den Beitrag noch ansehen. Einfach auf das Bild klicken, um zum Beitrag zu gelangen.

28.09.2018 10 Jahre Thonkunst - Jubiläumskonzert

 

Inklusives Klangerlebnis
Thonkunst feiert 10-jähriges Jubiläum

 

Gänsehautstimmung in der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig. Das inklusive Vokalensemble der Diakonie am Thonberg feierte am 28.09.2018 den 10. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert, das über 300 Gäste begeisterte. Darunter auch Frau Prof. Dr. Irmgard Merkt, die bis 2014 Professorin für das Lehrgebiet Musikerziehung in Pädagogik und Rehabilitation bei Behinderung an der Universität Dortmund war.

Die Gastrednerin erkannte schon im Jahr 2014 das Potential von Thonkunst. Damals verlieh sie dem Ensemble den Förderpreis „InTakt“ der miriam-stiftung für inklusive Musikprojekte. In ihrem Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum bezeichnete sie Thonkunst als „qualitativ hochwertigen inklusiven A-cappella-Chor“ und würdigte die Arbeit des Chors und der Diakonie am Thonberg mit den Worten: „Inklusion macht sich nicht von selbst, aber was dabei herauskommt, ist manchmal und immer öfter einfach wunderbar und eine Freude.“ Auch Tobias Schmidt, Hauptgeschäftsführer der BBW-Leipzig-Gruppe, bedankte sich bei dem Ensemble und sprach seinen tiefsten Respekt aus.

13.06.2018 Thonkunst beim Inklusionsforum in Cottbus

 

Am 13.06.2018 fand in Cottbus das 4. Inklusionsforum für die Region Cottbus-Spree-Neiße  „Inklusives Gemeinwesen“  statt

 

Zum einen wurde darüber informiert, welche Barrieren schon in der Region abgebaut wurden, zum anderen darüber gesprochen, was auf dem Weg zu einem inklusiven Gemeinwesen noch getan werden muss. Auf einem Stadtrundgang am Nachmittag konnte man sich selbst ein Bild davon machen. Teilnehmer waren u.a. Personen, welche sich im Raum Cottbus um die Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, aber auch Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

 

Thonkunst umrahmte die Nachmittagsveranstaltung mit einem bunten musikalischen Programm. Den Abschluss bildete der „Millionär“ von den Prinzen. Bei diesem Stück sang sich unser Solist Sebastian Fischer wieder in die Herzen der Zuhörer.

Sebastian Korth

25. - 27.05.2018 Thonkunst fährt zum 3. Inklusiven Soundfestival nach Wien

 

Gibt es Grenzen, wenn Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Musik machen?

Fünf Musikgruppen wollten das austesten und trafen sich zum 3. Inklusiven Soundfestival in Wien. Das Thema des diesjährigen Festivals war dabei „Community-Musik“. Von Chorälen, barocken und klassischen Werken bis hin zu sogenannter „Volxmusik“ war alles vertreten.  Auch die Ensembles konnten unterschiedlicher nicht sein. So gab es einen Musikschulchor mit kleiner Instrumentalbegleitung, eine steirische Volksmusikgruppe, einen Trompetenchor und eine inklusive Band der ansässigen Musikhochschule Wien. Und eine deutsche Gruppe war vertreten: Wir, Thonkunst aus Leipzig.

Nach intensiver Vorbereitung und Planung ging es am 25.05.2018 endlich auf Richtung Wien. Etwas erschöpft aber hochmotiviert, kamen wir nach 8 ½-stündiger, ziemlich staubelasteter Fahrt in Wien an und legten sogar noch eine abendliche Probe im Hotelzimmer hin.

Am Sonnabendvormittag hatten wir etwas Zeit und schlenderten durch Wiens zauberhafte Innenstadt. Einige von uns, so auch unsere beiden Rollstuhlfahrerinnen, nutzten den Fiaker, die typische Wiener Pferdekutsche, um sich vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten durch die Wiener Gassen kutschieren zu lassen.

Ab der Mittagszeit trafen sich alle Ensembles in der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zum kurzen Soundcheck und dann ging es auch schon los: 4 Stunden nonstop Musik ganz unterschiedlicher Art, lediglich durch kurze Umbaupausen unterbrochen. Man könnte auch sagen, ein Potpourri der guten Laune. Denn das war es wirklich. Es war spannend, den anderen Gruppen beim Musizieren zuzuschauen, die Lebensfreude steirischer Volksmusik zu erleben, mit den Kindern beim Einhalten der schwierigen Rhythmen jüdischer Lieder mitzufiebern und der Band beim spannenden Wechselspiel zwischen Trompete, Cello und Geige zu lauschen. Und zwischendrin wir, Thonkunst, mit unserem a-capella-Gesang. Bis auf ein Cajon und ein Tamburin hatten wir nur unsere Stimmen als Instrumente dabei. Was für einen Eindruck werden wir beim Publikum hinterlassen, während im Saal noch die Klänge von Trompeten, E-Gitarren und Trommeln nachhallen? Werden wir das Publikum genauso mitreißen können, wie die anderen Gruppen?

Wir begannen unser Programm mit eher ruhigen Klängen. Der Funke zum Publikum sprang sofort über. Das haben wir gemerkt und es hat uns sehr motiviert. Besonders beeindruckend war die Leistung unserer zwei Solisten Anne Schott und Sebastian Fischer, die die Herzen des Publikums zum Schmelzen brachten. Auch die modernen Arrangements am Ende unseres Programms hinterließen freudige Gesichter bei den Zuhörern. Beim Applaudieren gab es sogar Standing Ovations und wir durften als einzige Gruppe eine Zugabe geben.

Leider ging es am Sonntag schon wieder zurück nach Hause. Nach reibungsloser 7-stündiger Fahrt kamen wir am späten Nachmittag voller Eindrücke wieder in Leipzig an. An dieser Stelle sei ein großer Dank an unsere beiden Fahrer des Fahrdienstes Schmidt gesagt, die uns sicher nach Wien und wieder zurückbrachten. Ebenso geht ein großer Dank an unsere Kollegin Sabine Holtel, die uns durch ihre Unterstützung bei der Pflege der Werkstattmitarbeiter immer den Rücken freihielt.

Gibt es ein Fazit unserer Reise? Ja. Die Antwort ist ganz einfach. Es gibt keine Grenzen, wenn man Musik machen will. Musik trägt und kann Barrieren überwinden. Sie kann Zuhörer mitnehmen, mitreißen und begeistern. Und was fast noch wichtiger ist: Das gemeinsame Musizieren hinterlässt seine Spuren bei den Musikern, auch und vor allem bei Menschen mit Beeinträchtigungen. Es ist eine Freude, mit Ihnen zu singen und nach dem Konzert in ihre erfüllten Gesichter zu blicken. Und auf der Rückreise im Bus zu hören, wie schön das Wochenende war, trotz aller Anstrengungen. Und auch in der nächsten Probe im vertrauten Werkstattalltag der Diakonie am Thonberg wird noch vom tollen Auftritt geschwärmt und zaubert ein Lächeln hervor.
 

Dafür lohnt es sich!
 

Sebastian Korth

05.05.2018 "Einfach zusammen Kultur erleben" - Thonkunst zu Gast in Naumburg

Foto: Peter Reinbothe

"Inklusion von Anfang an" so lautete das Motto des diesjährigen Protesttages zu Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
Der Aktionstag wurde 1992 von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) ins Leben gerufen und findet jährlich am 5. Mai statt. Die Stadt Naumburg eröffnete am 05.05.2018 deshalb auch ihren Aktionsmonat, mit dem sie die - Teilhabe aller Menschen am kulturellen Leben, Erholung, Freizeit und Sport förden möchte. Thonkunst trat bei der Auftaktveranstaltung auf dem malerischen Markt von Naumburg auf.  

03.05.2018 Erstes Leipziger Integrationshotel eröffnet

 

 

Das Berufsbildungswerk Leipzig eröffnete am 03.05.2018 das erste Integrationshotel Leipzigs zum Übernachten, Tagen oder Feiern. Thonkunst sorgte für die musikalische Untermalung.
 

Sogenannte Integrationsbetriebe beschäftigen zu mindestens 40 % Mitarbeiter mit Behinderung und schaffen dadurch Arbeitsplätze. „Diese Besonderheit ist uns am wichtigsten“, so Hauptgeschäftsführer Tobias Schmidt.

Denn Besonderheiten gibt es viele. Zum Beispiel, dass das Hotel barrierefrei für Gäste mit Behinderung ist. Zwei der insgesamt 29 Doppelzimmerzimmer sind rollstuhlgerecht, es gibt Lichtsignalanlagen und Hörschleifen für Menschen mit Hörschädigung, Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung und bodengleiche Duschen. Moderne Ausstattung fügt sich in alte denkmalgeschützte Mauern.

Das mit der angrenzenden Philippuskirche baulich verbundene Integrationshotel liegt nahe der lebendigen Karl-Heine-Straße mit Kneipen, Kunst und Kultur und doch ruhig direkt am Karl-Heine-Kanal umringt von Grün. Der ehemalige Gemeindesaal, der Philippusgarten sowie ein zusätzlicher Seminarraum bieten Möglichkeiten für Tagungen und Feiern. In der immer noch gewidmeten Philippuskirche finden Hochzeiten und Taufen ebenso statt wie regelmäßige christliche, kulturelle und sozialräumliche Angebote.

15 Mitarbeiter der BBW-Tochter Philippus Leipzig gGmbH kümmern sich um den Hotelbetrieb als Hotel garni, die Bewirtung bei Veranstaltungen im Hotel, Catering außer Haus und eine nahegelegenen Cafeteria.

2012 hat das Berufsbildungswerk das Gebäudeensemble der Philippuskirche von der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen übernommen und 4,5 Millionen Euro inkl. der Förderung von Aktion Mensch in den Umbau investiert. In knapp zwei Jahren Bauzeit ist das Integrationshotel im ehemaligen Pfarrhaus entstanden. Dabei haben auch Fachbereiche des Berufsbildungswerkes, Abteilungen der Werkstatt für behinderte Menschen „Diakonie am Thonberg“ und zwei BBW-Jugendberufshilfeangebote Aufträge am Bau übernommen.

 „In Philippus ist neues Leben ohne Barrieren eingekehrt“, so Schmidt. „Mit unserem Integrationshotel ebenso wie mit den Angeboten in der Philippuskirche.“ Beherbergung, Bewirtung und Botschaft – mit diesem Konzept will das Berufsbildungswerk mehr Inklusion ins Quartier und in die Leipziger Hotel- und Tagungslandschaft bringen.

www.philippus-leipzig.de

12.02.2018 Diversity 2.0

 

 

Das inklusive Vokalensemble Thonkunst der Diakonie am Thonberg begeisterte am Montag beim Auftritt auf der interdisziplinären Fachtagung „Diversität (ent)Grenzen?!“ der UNIVERSITÄT LEIPZIG. Hier warben die Sängerinnen und Sänger auch nochmal für ihre neue CD "Soul Picknick". Ein schöner Auftritt im tollen Ambiente des alten Senatssaals in der Ritterstraße.

25.01.2018 Neujahrsempfan der BBW-Leipzig-Gruppe

 

 

Zum 13. Mal verlieh die BBW-Leipzig-Gruppe auf ihrem Neujahrsempfang den Integrationspreis „Brückenschlag“. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Falk Johne, Geschäftsführer von Saxonia-Catering. Das Unternehmen schloss im letzten Jahr eine Kooperation mit dem Bereich Speisenversorgung der Diakonischen Unternehmensdienste, dem ersten Integrationsbetrieb der BBW-Leipzig-Gruppe. Thonkunst trat im Rahmenprogramm vor rund 250 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung auf.

27.10.2017 Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Ponte Kö e.V.

 

 

Am 27.10.2017 feierte der Verein „Ponte Kö e. V.“ in Weißenfels sein 20-jähriges Bestehen. Der Verein widmet sich der konduktiven Förderung von Kindern nach Andras Petö, einem ungarischen Arzt. Das Vokalensemble Thonkunst leitete nach den Eröffnungsreden mit einem lockeren Programm zur Einweihung des „Gartens der Sinne“ über. Gassenhauer wie „Shosholoza“, Goodnight Sweetheart“ und„Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ animierten das Publikum zum Mitsummen und Mitklatschen und stimmten auf den weiteren Teil der Feier ein.

12.10.2017 Musikalische Eröffnung der Podiumsdiskussion des Hochschulinklusionstages

Daniela Schuppener (SPORTAKUS - Projekt Sport und Medien)

"Interaktiv. Inklusiv. - Barrierefrei Sport treiben." Unter diesem Motto fand am 12.10.2017 ein Sporttag an der Sportfakultät der Uni Leipzig in der Jahnallee statt. Am Abend luden die Veranstalter zu einer Podiumsdiskussion, die von Thonkunst musikalisch eröffnet wurde.

01.09.2017 - Auftritt beim Jubiläums-Straßenfest der Diakonie am Thonberg

 

Am 1. September feierte die „Diakonie am Thonberg“ – kurz DaT – ihr 20-jähriges Jubiläum. „DaT ist prima“ stand auf den Plakaten, mit denen die Werkstatt für behinderte Menschen zu einem großen und bunten Straßenfest einlud. Auch Thonkunst traten auf der großen Open-Air-Bühne beim Straßenfest auf.
 

Bilder: Peter Reinbothe

05/2017 - Thonkunst arbeitet an einer neuen CD

 

Anfang April war Thonkunst auf Chorfahrt in Kohren-Sahlis. Lieder für eine neue CD wurden aufgenommen.

Die mittelalterliche Pfeilerbasilika St. Gangolf diente dafür als Tonstudio. Bis zum Erscheinen der neuen Scheibe ist aber noch viel zu tun. Neben dem Mixing und Mastering der Tonaufnahmen wird momentan mit Hochdruck an der Gestaltung der CD, einer neuen Website und einer Kurzdokumentation über das inklusive Vocalensemble gearbeitet.

 

Thonkunst beim Gewandhaussingen am 27.11.2016

 

Am letzten Sonntag fand im Gewandhaus Leipzig das traditionelle Gewandhaussingen statt.

Auch Thonkunst wurde eingeladen und begeisterte die zahlreichen Gäste im Foyer mit einem erlesenen Programm.

Anschließend sang Thonkunst 3 Lieder gemeinsam mit allen anderen Chören im großen Saal des Gewandhauses

Das inklusive Vocalensemble der Diakonie am Thonberg steht unter der Leitung von Jana Hellem.

„Leise rieselt der Schnee“ ist neu im Programm von Thonkunst. Am Rande der Veranstaltung sendet die Gruppe einen kleinen Videogruß und stimmt damit ein, auf einen besinnlichen 2. Advent.

 

„incoronata“ – Aufführung bei Philippus

 

Unter der Leitung von Daniel Beilschmidt, Universitätsorganist, traten am 12.09. Capella St. Pauli und Thonkunst gemeinsam auf.

Das für „incoronata“ zusammengestellte Programm war auch für die erfahrenen Sängerinnen und Sänger eine große Herausforderung.

Aber Thonkunst stand ihnen in nichts nach! Beide Gruppen verschmolzen an diesem Abend zu einer Einheit und begeisterten

ein großes Publikum.

 

Philippus erlebte schon eine Reihe besonderer Konzerte. Insbesondere die „Konzerte am Kanal“ sammeln zunehmend ein Stammpublikum. Applaus gehört auch hier zu den Anstandsregeln eines jeden Publikums. Doch ein am Ende stehendes Publikum, das die Sänger immer wieder aus der Garderobe applaudiert, gehört zu den besonderen Momenten. Dabei war die Musik für viele ungewohnt, noch mehr die szenische Interpretation. Die Sänger traten in Alltags- und Berufskleidung auf, arbeiteten, schrieben, spannten Fäden und leuchteten mit Taschenlampen in den abgedunkelten Raum und sangen, dass einem das Herz aufgeht.

 

Die Qualität des Dargebotenen dominierte so stark, dass kein Wort von Inklusion fiel. Die Integration unserer DAT-Thonkunst wurde von Musik und nicht von Worten getragen. Die Teilhabe ersangen sich alle.


Es war ein Erlebnis. Danke!

 

Wolfgang Menz
Leiter Philippus Leipzig

 

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